Warnstreik der Mittelsächsischen Philharmonie Freiberg/Döbeln

Orchestermusiker fordern Arbeitgeber zu Tarifverhandlungen auf – Vergütung nach geltendem Flächentarif
Warnstreik der Mittelsächsischen Philharmonie am 02.05.2018 vor dem Theater in Freiberg
Warnstreik der Mittelsächsischen Philharmonie am 02.05.2018 vor dem Theater in Freiberg © DOV

Freiberg / Sachsen – Mit einer öffentlichen Performance haben die Musikerinnen und Musiker der Mittelsächsischen Philharmonie ihrem Warnstreik Nachdruck verliehen. Vor dem Theatergebäude am Buttermarkt musizierten Orchestermitglieder. Sie trugen Streikwesten und hatten Gewerkschaftsfahnen der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) dabei. An dem Warnstreik beteiligten sich 30 Musiker.

Mit der öffentlichkeitswirksamen Aktion wollen die Orchestermitglieder ihren Arbeitgeber, die Mittelsächsische Theater & Philharmonie gGmbH, zur Aufnahme von Tarifverhandlungen bewegen. Bislang hat er sie verweigert. „Die Musiker der Mittelsächsischen Philharmonie in Freiberg müssen endlich wieder die Vergütung erhalten, die ihnen zusteht“, sagt DOV-Geschäftsführer Gerald Mertens.

Die Entlohnung der Orchestermitglieder liegt unterhalb der aktuellen Flächenvergütung, weil der Arbeitgeber 2014 und 2015 keine Tarifanpassungen gewährte. Nun verlangen die Musiker die Nachzahlung. Außerdem fordern sie die Wiederankoppelung an den Flächentarif, damit sie wie andere öffentlich finanzierte Orchester von künftigen Gehaltserhöhungen profitieren und nicht ausgeschlossen werden können.

Kontakt:
Uli Müller
Pressesprecherin
Telefon 030 / 82 79 08 - 29
E-Mail
mueller@dov.org

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