Freistaat Sachsen: Ende der Notlagen-Tarife für Orchester und Theater

DOV begrüßt Mittelerhöhung im Doppelhaushalt 2019/20
Görlitz Neue Lausitzer Philharmonie Konzertsaal
© Björn Gripinski

Die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) begrüßt die vom Sächsischen Landtag am 12. und 13. Dezember 2018 beschlossene Mittelerhöhung für die sächsischen Theater und Orchester, vor allem in den ländlichen Räumen. Der Doppelhaushalt 2019/20 sieht insgesamt eine Aufstockung der Landesmittel von 10 Mio. € vor. Rund 7 Mio. € sind direkt dafür bestimmt, die teilweise seit Jahrzehnten bestehenden Lohnverzichte von Musikern und Theaterbeschäftigten zu beenden. Weitere 3 Mio. € fließen über die Kulturräume. Die zusätzlichen Landesmittel zum Abbau der Lohnverzichte müssen von den Trägerkommunen zu 30 Prozent gegenfinanziert werden.

„Mit dem aktuellen Doppelhaushalt schafft der Freistaat Sachsen endlich die Grundlage, dass auch in den sächsischen Orchestern und Theatern nach bundesweitem Flächentarif gezahlt werden kann“, sagt DOV-Geschäftsführer Gerald Mertens. „In Theater- und Orchesterstandorten wie Görlitz, Freiberg oder Chemnitz gehören Lohnverzichte der Beschäftigten damit ab 2019 der Vergangenheit an. An anderen Standorten, wie z.B. in Annaberg/Aue, Plauen/Zwickau, Riesa/Radebeul, sind nun neue Tarifgespräche mit den Rechtsträgern fällig, um auch dort mit dem zusätzlichen Geld von Freistaat und Kommunen die noch bestehenden Lohnverzichte zeitnah zu beenden.“

V.i.S.d.P.

Gerald Mertens

Geschäftsführer

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