Filmorchester Babelsberg: Land und Stadt Potsdam engagieren sich

Musiker hoffen auf Einstieg der Stadt in institutionelle Förderung
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Berlin – Das Land Brandenburg und die Stadt Potsdam haben Unterstützung für das Filmorchester Babelsberg zugesagt, das wegen Baumaßnahmen in der Medienstadt kaum noch Tonaufnahmen machen kann. Wegen der entstehenden finanziellen Ausfälle ist es existenziell gefährdet. „Die DOV begrüßt die vom Land und von der Stadt gefundene Lösung. Damit ist die akute Krise des namhaften Orchesters erst einmal vorüber“, sagt Gerald Mertens, Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung. Stadt und Land unterstützen die Musikerinnen und Musiker noch in diesem Jahr mit jeweils 100.000 Euro. 2019 sind weitere Mittel geplant.

„Die Musikerinnen und Musiker hoffen, dass sich die Stadt Potsdam nun noch nachhaltiger für das Filmorchester Babelsberg engagiert und in die institutionelle Förderung einsteigt“, sagt Mertens. Das Orchester hat in der deutschen Filmmusikproduktion und in der deutschen Orchesterlandschaft eine einzigartige Stellung. Es steht in der Tradition des vor 100 Jahren gegründeten Ufa-Sinfonieorchesters. Seit 1989 kämpft es ums Überleben. Mertens: „Das Land Brandenburg hat den Anfang gemacht, nun sollte die Stadt nachziehen. Es ist überfällig, dass die Musikerinnen und Musiker eine dauerhafte Perspektive bekommen.“

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