Die Zukunft der Orchester ist weiblich

Frauen in Berufsorchestern: Gleiches Geld für gleiche Arbeit
Konzert Geigerin Cellistin in schwarz
© Dirk Hasskarl

Berlin – Im Vorfeld des Internationalen Weltfrauentages am 8. März macht die Deutsche Orchestervereinigung darauf aufmerksam, dass in Berufsorchestern kein Gender Pay Gap existiert. „Die geltenden Tarifverträge unterscheiden nicht zwischen den Geschlechtern“, sagt Gerald Mertens, Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung. „Im Vergleich zu anderen Feldern des Kultursektors und vielen Wirtschaftszweigen bekommen Frauen und Männer gleiches Geld für gleiche Arbeit.“

Jahrhundertelang waren Orchester eine reine Männerdomäne. Das hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren geändert. Momentan sind Frauen sogar auf der Überholspur: „Die Zukunft der Orchester ist weiblich“, sagt Mertens. „Der Anteil von Frauen zwischen 25 und 45 Jahren in Berufsorchester liegt im Schnitt über 50 Prozent. Diese Mehrheit wird sich in den nächsten zehn Jahren weiter durchsetzen.“ Das gilt auch für die Absolventinnen von Musikhochschulen.

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