Werkstatt Utopia: inklusives Musikprojekt erfolgreich gestartet

Entwicklung neuer Formen des orchestralen Zusammenspiels
Werkstatt Utopia Berlin: Jugendliche mit und ohne Behinderung musizieren gemeinsam
Werkstatt Utopia Berlin: Jugendliche mit und ohne Behinderung musizieren gemeinsam © Martin Meyenburg

Die Werkstatt versteht sich als experimentelle Plattform und bringt Musikerinnen und Musiker mit und ohne Behinderung zum orchestralen Musizieren zusammen. Das inklusive Projekt wird vom Verein KulturLeben Berlin getragen und von der Aktion Mensch gefördert. Die DOV kooperiert mit der Werkstatt Utopia.

Seit dem Start im Mai haben sich bereits 30 Musikinteressierte mit und ohne Behinderung beteiligt. „Sie wollen nicht nur spielen, sondern die Werkstatt mitgestalten, indem sie ihre künstlerischen Ideen, ihre Kreativität und eigene Kompositionen miteinbringen“, sagt Projektleiter Mariano Domingo. Die Resonanz sei unerwartet hoch.

Aktive künstlerische Teilhabe am Klassikangebot

„Die Werkstatt Utopia bricht auch eine Lanze für die aktive künstlerische Teilhabe von Menschen mit Behinderung an klassischen musikalischen Angeboten in Berlin“, sagt Kultursenator Dr. Klaus Lederer (Linke). Er ist Schirmherr des Projekts. DOV-Geschäftsführer Gerald Mertens sieht die DOV als Mittler zwischen dem Profi- und Laienmusikbereich. Zum Beispiel könnten sich Profimusikerinnen und -musiker im Ruhestand als Tutoren engagieren.

Termine:

  • Am 27. Oktober ist der erste musikalische Kreativ-Workshop geplant.
  • Am 3. Dezember wird in der Reformationskirche Moabit das erste Konzert des Utopia Orchesters stattfinden.

 

Hier gehts zur Website der Werkstatt Utopia.

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