Hohe Beteiligung am Warnstreik beim NDR

Protest gegen geplante Abkopplung der Gehaltsentwicklung von der im öffentlichen Dienst
strike in Hamburg
Protest beim NDR: Das viel zu geringe Angebot der Arbeitgeber bei den aktuellen Gehaltsverhandlungen brachte am 19. Juni hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Straße © Daniel Tomann-Eickhoff

Hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des NDR sind auf die Straße gegangen und haben gegen das vorliegende Lohnangebot der Arbeitgeberseite protestiert. Sie forderten ein Plus von sechs Prozent über eine Laufzeit von zwölf Monaten. Das bislang vorliegende NDR-Angebot droht hingegen, noch nicht einmal die Inflation auszugleichen und würde die Gehaltsentwicklung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk vom öffentlichen Dienst abkoppeln. Zu dem Warnstreik am 19. Juni riefen die Gewerkschaften DOV, ver.di und DJV auf. Ihm folgten über 380 Beschäftigte im gesamten Sendegebiet.

Grußbotschaften: Kolleginnen und Kollegen vom BR, rbb, SR, WDR, hr und weiteren Sendern erklärten sich solidarisch

In Hamburg kamen rund 250 Beschäftigte aus den drei Standorten Kiel, Hamburg und Schwerin zusammen. In Hannover waren es 80 Kolleginnen und Kollegen. Auch Beschäftigte im Außenstudio Rostock und am Sender Torfhaus im Harz beteiligten sich. Freie sowie Volontärinnen und Volontäre waren ebenfalls dabei. Programmausfälle und –verschiebungen waren die Folge.

Die Intendantinnen und Intendanten aller anderen Sender verfolgen die gleiche Linie wie der NDR. In Grußbotschaften erklärten sich Kolleginnen und Kollegen vom BR, rbb, SR, WDR, hr und weiteren Sendern solidarisch. Auch sie werden eine Abkoppelung der Gehaltsentwicklung von der Entwicklung im öffentlichen Dienst nicht hinnehmen.

 

Ein kurzes Video über den Streik können Sie auf dem Youtube-Kanal der DOV sehen.

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