Demonstration in Greifswald

Zukunftsfähige Strukturen und Eigenständigkeit
Trompete 1
© Dirk Hasskarl

Rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich am Donnerstag bei der Demonstration vor der Stadthalle Greifswald für den Erhalt und eine dauerhafte finanzielle Absicherung der Theater in Vorpommern stark gemacht. Auch die Gewerkschaften GDBA, VdO und DOV schlossen sich dem Aufruf zu der Protestveranstaltung an. Initiatoren sind der Theaterförderverein Hebebühne und die Bürgerinitiative TheaterLeben gewesen.

Vertreter des Theaters, der Gewerkschaften und des Fördervereins forderten zukunftsfähige Strukturen und den Erhalt der Eigenständigkeit. Nach Jahren des Verzichts fordern die Demonstranten gemeinsam mit den Künstlergewerkschaften wieder volle Tarifbezahlung für die Beschäftigten. Die Zuwendungen des Lands Mecklenburg-Vorpommern sollen deutlich erhöht und gemäß den Tarifsteigerungen dynamisiert werden.

Nach der Demonstration fand eine Aktuelle Stunde in der Bürgerschaftssitzung statt. Dort trugen u.a. der Betriebsratsvorsitzende und die Vertreterin der GdBA die Anliegen der Theaterbeschäftigten vor.
Seit Jahren wird über eine Reform der Theater in Vorpommern diskutiert. Ursprünglich hatte das Land gefordert, dass das Theater Vorpommern und die Theater in Neubrandenburg und Neustrelitz zu einem gemeinsamen Staatstheater fusionieren. Diese Pläne liegen vorerst auf Eis. Jetzt wird über eine Kooperation diskutiert.
 

Der Förderverein BallettVorpommern brachte eine Petition an den Landtag zum Erhalt der Theater Vorpommern ein. Sie können die Petition hier unterzeichnen.

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