Corona-Krise: Solidarischer Hilferuf der DOV für ihre freischaffenden Mitglieder

Cello und Noten
© Bildunion

Im Zeichen der Corona-Krise müssen wir uns neu organisieren. Die DOV-Geschäftsstelle versucht, so weit wie möglich den laufenden Betrieb mit einer Not-Besetzung aufrecht zu erhalten. Wir arbeiten vorläufig mit zwei Teams im täglichen Wechsel aus dem Büro in Berlin-Mitte und aus dem Home Office. Die dienstlichen Telefonnummern und E-Mail-Adressen sind bis auf weiteres voll erreichbar. Die Bürozeiten haben wir etwas verkürzt von Montag bis Donnerstag 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitag bis 13:30 Uhr.

Aktuelle Informationen verbreiten wir über unsere Webseite www.dov.org, über unseren Blog Orchesterland D (https://orchesterland.wordpress.com/)  und über unsere Facebook Seite (https://p.facebook.com/orchesterland/).

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen in den Berufsorchestern und Rundfunkklangkörpern,
liebe Hochschullehrende, liebe Rentnerinnen und Rentner in der DOV,

unser Land, unser Kultur- und Musikleben und unser Verband haben eine der schwersten Krisen des öffentlichen Lebens seit dem Ende 2. Weltkriegs zu bewältigen. Fast alle Orchester, Chöre, Opern- und Konzerthäuser, die Musikfestivals, die öffentlichen und privaten Musikveranstalter in Deutschland und Europa haben den Betrieb eingestellt.

Wer im Ruhestand ist oder als Festangestellter arbeitet, der spürt zwar die Einschränkungen des täglichen Lebens, leidet aber in der Regel keine unmittelbare Not. Renten und Gehälter laufen weiter. Ganz anders und viel dramatischer ist die Lage unserer fast 700 freischaffenden DOV-Mitglieder: Sie verlieren für die kommenden Monate ihre Lebensgrundlage. Sie haben keine Lohnfortzahlung. Keine Auftritte, kein Unterrichten, kein Geld. Nur wenige haben Rücklagen oder eine familiäre Absicherung.

Bis ein vom Deutschen Kulturrat und der DOV geforderter „Nothilfefonds“ für Freischaffende durch Bund und Länder eingerichtet und handlungsfähig ist, bis erste staatliche Gelder an Betroffene fließen, werden noch Wochen ins Land gehen. Für viele könnte diese Hilfe zu spät kommen. Wir wollen helfen, diese Zeit zu überbrücken.

Daher bitte ich alle Mitglieder der Berufsorchester, Hochschullehrer, die DOV-Pensionäre, alle Chor- und Orchesterkassen um Solidarität für ihre freischaffenden DOV-Kolleginnen und Kollegen! Der DOV-Vorstand hat beschlossen, als Notfallunterstützung 150.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung zu stellen. Dieser Betrag allein reicht jedoch nicht aus. Helfen Sie alle mit, die Summe zu verdoppeln oder zu verdreifachen!

Die DOV hat 12.800 Mitglieder. Wenn jedes Mitglied nur 20 oder 30 Euro gibt, wäre das Ziel bald erreicht. Jeder Euro hilft! Wir sorgen dafür, dass Ihre Hilfe bei den sozial wirklich betroffenen Kolleginnen und Kollegen ankommt.

Unser Solidarkonto IBAN: DE12 1004 0000 0111 1616 00
BIC:   COBADEFFXXX

Bitte helfen Sie in dieser Ausnahmesituation: Lassen Sie uns alle im Verband zusammenstehen und seien Sie solidarisch!

Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe und Unterstützung. Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Gerald Mertens
Geschäftsführer/CEO

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