Aktuelle Meldungen

Neuer DOV-Arbeitskreis Selbständige in Mitteldeutschland

20.11.2019 In Leipzig hat das erste Treffen des Arbeitskreises der Selbständigen in Mitteldeutschland stattgefunden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten am 28. Oktober 2019 über aktuelle Entwicklungen, weitere Schritte in der freien Szene und die nächste Anpassung der Honorarmindeststandards. Das Treffen organisierten Prof. Birgit Schmieder, Vorsitzende der Arbeitsgruppe Freie und Lehrbeauftragte, sowie Robin von Olshausen, der in der DOV-Geschäftsstelle Ansprechpartner für Freischaffende ist. Gemeinsam mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zogen sie ein positives Fazit. Das nächste Treffen wird voraussichtlich im Frühjahr 2020 stattfinden. Weitere Teilnehmer sind jederzeit willkommen. 

 

NRW: Förderung freier Profi-Ensembles

17.07.2019 In Nordrhein-Westfalen werden in den kommenden drei Jahren insgesamt 22 freie Musikensembles vom Kulturministerium finanziell unterstützt. Damit erhalten die aus 67 Bewerbungen ausgewählten Ensembles eine gewisse Planungssicherheit. 2019 stehen insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung. Die Summe steigt nach Angaben des Ministeriums bis 2022 auf 2,15 Millionen Euro.

Bei der Vergabe achtete das Ministerium darauf, dass die Ensembles aus allen Landesteilen stammen und die gesamte musikalische Breite repräsentieren: alte und neue Musik, Kammermusik, Jazz und Elektronische Musik.

Zur Pressemitteilung des Ministeriums gehts hier.

 

Internationaler FIM-Kongress für freischaffende Musikerinnen und Musiker

27.05.2019 Zum ersten Mal richtet die Musikergewerkschaft FIM eine internationale Konferenz aus, die sich ausschließlich mit der schwierigen Lage der freischaffenden Musikerinnen und Musiker befasst und Lösungsvorschläge aufzeigt. Am 27. und 28. Mai diskutieren in Kopenhagen über 100 Teilnehmende. Schwerpunktthemen sind Arbeits– und Honorarbedingungen, Versicherungsfragen, unterschiedliche nationale gesetzliche Rahmenbedingungen, Leistungsschutzrechte und öffentliche Fördermittel für die freie Musikszene.

28. Mai 2019: Delegation der DOV auf dem ersten Freelancer-Kongress in Kopenhagen

 

Die Internationale Musikergewerkschaft (Fédération Internationale des Musiciens, FIM) ist der weltweite Dachverband von rund 70 nationalen Musikergewerkschaften. Mitglied ist auch die DOV. In Kopenhagen ist sie vertreten durch den Vorsitzenden Jean-Marc Vogt, die Mitglieder des Gesamtvorstands Prof. Birgit Schmieder, Prof. Gottfried Engels und Frithjof Koch sowie durch Geschäftsführer Gerald Mertens.

 

Anhörung zur Vergütungslage der Freischaffenden in Berlin

DOVmagazin 01/19 - Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat sich in einer Anhörung des Kulturausschusses mit der Lage der freischaffenden Musiker und Vokalsolisten befasst. Dabei vertrat DOV-Mitglied Andreas Wenske die Position der DOV auf Basis der Mindesthonorarstandards. Die Anhörung fand im November 2018 statt. Eine wirklich fundierte Analyse blieb jedoch aus. Diskutiert wurde auch darüber, dass die DOV-Mindeststandards für die Bereiche Jazz und zeitgenössische Musik freier Ensembles so nicht anwendbar seien. Hier sind jetzt noch weitere DOV-Aktivitäten gegenüber Senat und Parlament erforderlich.

 

Landtag Brandenburg beschließt Mindestlohn für Musiker

14.12.2018 - Die DOV begrüßt den Beschluss des Landtags Brandenburg zum Mindestlohn für Musiker. Als erstes deutsches Landesparlament beschloss der Landtag in Potsdam am 13. Dezember, die Mindeststandards der DOV für die Honorierung freischaffender Musiker und Vokalsolisten verbindlich einzuführen.

„Diese Landtagsentscheidung zugunsten freischaffender Musiker und Sängerinnen hat Vorbildcharakter für andere Bundesländer“, sagt DOV-Geschäftsführer Gerald Mertens. „Wir freuen uns, dass am Ende der intensiven politischen Diskussion der letzten 18 Monate die vier Landtagsfraktionen von CDU, SPD, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gemeinsam diesen Beschluss gefasst haben. Das ist ein bundesweit wichtiges Signal und ein großer Schritt in die richtige Richtung, um perspektivisch der Selbstausbeutung, Prekarisierung und Altersarmut von freischaffenden Musikern und Sängerinnen entgegenzuwirken.“

Die DOV-Mindeststandards legen für die Mitwirkung Freischaffender in Proben, Aufführungen und Musikprojekten konkrete Honorarsätze fest. Diese werden ab 2019 im Land Brandenburg eingeführt, gelten verbindlich ab 2020 für von Land geförderte Projekte und erfassen spätestens ab 2021 auch die vom Land institutionell geförderten Orchester. Die Honorarsätze werden jährlich an die allgemeine durchschnittliche Lohnentwicklung angepasst.

Die aktuellen DOV-Honorarmindeststandards für freie Orchesterprojekte finden Sie hier.

Die aktuellen DOV-Honorarmindeststandards für Vokalsolisten finden Sie hier.

Den fraktionsübergreifenden Antrag im Landtag Brandenburg können Sie hier herunterladen.

 

Neue VddKO-Zusatzversorgung: Absicherung im Alter für freischaffende Orchesteraushilfen

08.11.2018 - Freischaffende Musiker, die am Ende ihres Berufslebens eine gesetzliche Rente beziehen, sind immer stärker mit Altersarmut konfrontiert. Im Einzelfall sind sie sogar auf zusätzliche staatliche Unterstützung angewiesen. Eine eigene freiwillige Zusatzversorgung können nun Musikerinnen und Musiker aufbauen, die regelmäßig bei TVK-Orchestern aushelfen. Auf Antrag der DOV beschloss der Verwaltungsrat der Versorgungsanstalt der deutschen Kulturorchester (VddKO) am 12.10.2018 eine entsprechende Satzungsänderung.

Der Aufbau der Zusatzversorgung ist ab 01.01.2019 möglich. Der monatliche Grundbeitrag liegt bei 12,50 Euro. Die DOV empfiehlt Antragsberechtigten, von dieser attraktiven Möglichkeit zur Altersabsicherung unbedingt Gebrauch zu machen.

Weitere Einzelheiten zum Aufbau einer zusätzlichen Altersversorgung finden Sie hier.

 

Nordrhein-Westfalen: Kulturministerin erhöht Förderungen für Freischaffende

13.09.2018 - Freie Ensembles und Spielstätten sollen mehr Geld erhalten. Für freie Ensembles seien bis 2020 rund 1,4 Millionen Euro vorgesehen. Spielstätten sollen insgesamt 140.000 Euro Unterstützung vom Land bekommen. Das teilte Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) am 10. September mit.

Vor einigen Monaten hatte sie bereits mehr Geld für die Kunst- und Kulturszene in Aussicht gestellt, um der vielfältigen Musikszene in NRW neuen Schub zu geben. Der gesamte Kultur-Etat wird deshalb im kommenden Jahr 20 Millionen Euro höher ausfallen.

An den Start geht auch eine neue Exzellenz-Initiative für Jazzmusikerinnen und -musiker. Dafür sind 120.000 Euro eingeplant. Die Karriere einzelner Musiker solle gefördert werden. Auch die Förderungen für Landesorchester und Landesjugend-Ensembles sollen Pfeiffer-Poensgen zufolge steigen.

 

Neue DOV-Arbeitsgruppe Freischaffende und Lehrbeauftragte

21.08.2018 - Die DOV hat seit der letzten Delegiertenversammlung im April eine neue Arbeitsgruppe für freischaffende Musiker und Lehrbeauftragte an Musikhochschulen. Ihr gehören folgende Mitglieder des Gesamtvorstands an: Prof. Gottfried Engels (Musikhochschule Köln), Judith Hilger (Vokalensemble des SWR, Stuttgart), Frithjof Koch (freischaffender Musiker, Hamburg), Prof. Birgit Schmieder (freischaffende Musikerin, Lehrbeauftragte an der UdK Berlin und der HfMT Hamburg), Steffen Schrank (Bochumer Sinfoniker) und Martin Majewski von der Geschäftsstelle. Zur Vorsitzenden wurde Birgit Schmieder gewählt. Es handelt sich um eine Arbeitsgruppe (AG) des DOV-Gesamtvorstands.

Die AG ist breit aufgestell. Sie wird sich in den kommenden drei Jahren für die Belange der Freien und Lehrbeauftragten einsetzen. Dazu gehört auch die weitere Etablierung der Mindeststandards und fairer Orchesteraushilfssätze. Gemeinsam mit der bklm wollen die AG-Mitglieder die Situation der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen verbessern.

Die AG wird sich mehrmals jährlich treffen. Zu den Sitzungen sollen je nach Thema und Region auch externe Einzelmitglieder eingeladen werden.

 

Regionaler Arbeitskreis der Freien Musiker Berlin/Brandenburg

21.08.2018 - Mit der Gründung eines Arbeitskreises hat vor mehr als acht Jahren in Berlin der intensive Einsatz der DOV für freischaffende Musiker begonnen. Damit wollten freie Musiker der ständigen Verschlechterung von Honoraren und Arbeitsbedingungen in der freien Szene begegnen.

Der Arbeitskreis trifft sich regelmäßig und hat sich mit Folgendem beschäftigt:

  • Erarbeitung von Mindeststandards
  • Anhebung der Orchesteraushilfssätze
  • Vernetzung der freien Musiker, auch innerhalb von Instrumentengruppen
  • Gespräche mit Politikern sowie Vertretern von Kirchen und Chorverbänden
  • Kontakt zu ähnlichen Interessengruppen
  • Probenraum zu günstigen Konditionen

Das Engagement des Arbeitskreises bildet die Keimzelle für den inzwischen bundesweiten Einsatz der DOV für die Freischaffenden, für den im April die AG Freie und Lehrbeauftragte des DOV-Gesamtvorstands gegründet wurde. Sie ist unbedingt auf die Unterstützung weiterer regionaler Arbeitskreise angewiesen.

 

DOV im Gespräch mit der Vorsitzenden des Kulturausschusses im Bundestag

DOVmagazin 05/18, S.6 - DOV-Geschäftsführer Gerald Mertens hat am 4. Juli Katrin Budde (SPD), Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien, getroffen. Budde nutzte danach ziemlich geschickt die Gelegenheit, bei Facebook über den Inhalt des Gesprächs zu informieren und auch gleich noch für Musik zu werben. "Heute  hatte ich ein Gespräch mit Herrn Mertens, dem Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung (DOV)“, schrieb sie. „Die DOV kümmert sich um die Belange der Berufsmusikerinnen und -musiker. Neben Mindeststandards für Honorare sprechen wir über fehlende Musiklehrerinnen und Musiklehrer an den Schulen und die musikalische Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. Musik verbindet, reißt Mauern ein und ist wichtig für Völkerverständigung und Integration.“

 

 

DOV bei Anhörung im Brandenburger Landtag

DOVmagazin 05/18, S.4 - Der Kulturausschuss des Brandenburger Landtags hat die DOV zu einer Anhörung zu Mindesthonoraren für Freischaffende eingeladen. Anlass ist ein fraktionsübergreifender Antrag zum Thema, der an den Ausschuss verwiesen wurde. Die Anhörung findet am 12. September statt. Die DOV engagiert sich auch in Brandenburg für Mindesthonorare.

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