Aktuelle Meldungen

Nordrhein-Westfalen: Kulturministerin erhöht Förderungen für Freischaffende

13.09.2018 - Freie Ensembles und Spielstätten sollen mehr Geld erhalten. Für freie Ensembles seien bis 2020 rund 1,4 Millionen Euro vorgesehen. Spielstätten sollen insgesamt 140.000 Euro Unterstützung vom Land bekommen. Das teilte Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) am 10. September mit.

Vor einigen Monaten hatte sie bereits mehr Geld für die Kunst- und Kulturszene in Aussicht gestellt, um der vielfältigen Musikszene in NRW neuen Schub zu geben. Der gesamte Kultur-Etat wird deshalb im kommenden Jahr 20 Millionen Euro höher ausfallen.

An den Start geht auch eine neue Exzellenz-Initiative für Jazzmusikerinnen und -musiker. Dafür sind 120.000 Euro eingeplant. Die Karriere einzelner Musiker solle gefördert werden. Auch die Förderungen für Landesorchester und Landesjugend-Ensembles sollen Pfeiffer-Poensgen zufolge steigen.

 

Neue DOV-Arbeitsgruppe Freischaffende und Lehrbeauftragte

21.08.2018 - Die DOV hat seit der letzten Delegiertenversammlung im April eine neue Arbeitsgruppe für freischaffende Musiker und Lehrbeauftragte an Musikhochschulen. Ihr gehören folgende Mitglieder des Gesamtvorstands an: Prof. Gottfried Engels (Musikhochschule Köln), Judith Hilger (Vokalensemble des SWR, Stuttgart), Frithjof Koch (freischaffender Musiker, Hamburg), Prof. Birgit Schmieder (freischaffende Musikerin, Lehrbeauftragte an der UdK Berlin und der HfMT Hamburg), Steffen Schrank (Bochumer Sinfoniker) und Martin Majewski von der Geschäftsstelle. Zur Vorsitzenden wurde Birgit Schmieder gewählt. Es handelt sich um eine Arbeitsgruppe (AG) des DOV-Gesamtvorstands.

Die AG ist breit aufgestell. Sie wird sich in den kommenden drei Jahren für die Belange der Freien und Lehrbeauftragten einsetzen. Dazu gehört auch die weitere Etablierung der Mindeststandards und fairer Orchesteraushilfssätze. Gemeinsam mit der bklm wollen die AG-Mitglieder die Situation der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen verbessern.

Die AG wird sich mehrmals jährlich treffen. Zu den Sitzungen sollen je nach Thema und Region auch externe Einzelmitglieder eingeladen werden.

 

Regionaler Arbeitskreis der Freien Musiker Berlin/Brandenburg

21.08.2018 - Mit der Gründung eines Arbeitskreises hat vor mehr als acht Jahren in Berlin der intensive Einsatz der DOV für freischaffende Musiker begonnen. Damit wollten freie Musiker der ständigen Verschlechterung von Honoraren und Arbeitsbedingungen in der freien Szene begegnen.

Der Arbeitskreis trifft sich regelmäßig und hat sich mit Folgendem beschäftigt:

  • Erarbeitung von Mindeststandards
  • Anhebung der Orchesteraushilfssätze
  • Vernetzung der freien Musiker, auch innerhalb von Instrumentengruppen
  • Gespräche mit Politikern sowie Vertretern von Kirchen und Chorverbänden
  • Kontakt zu ähnlichen Interessengruppen
  • Probenraum zu günstigen Konditionen

Das Engagement des Arbeitskreises bildet die Keimzelle für den inzwischen bundesweiten Einsatz der DOV für die Freischaffenden, für den im April die AG Freie und Lehrbeauftragte des DOV-Gesamtvorstands gegründet wurde. Sie ist unbedingt auf die Unterstützung weiterer regionaler Arbeitskreise angewiesen.

 

DOV im Gespräch mit der Vorsitzenden des Kulturausschusses im Bundestag

DOVmagazin 05/18, S.6 - DOV-Geschäftsführer Gerald Mertens hat am 4. Juli Katrin Budde (SPD), Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien, getroffen. Budde nutzte danach ziemlich geschickt die Gelegenheit, bei Facebook über den Inhalt des Gesprächs zu informieren und auch gleich noch für Musik zu werben. "Heute  hatte ich ein Gespräch mit Herrn Mertens, dem Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung (DOV)“, schrieb sie. „Die DOV kümmert sich um die Belange der Berufsmusikerinnen und -musiker. Neben Mindeststandards für Honorare sprechen wir über fehlende Musiklehrerinnen und Musiklehrer an den Schulen und die musikalische Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. Musik verbindet, reißt Mauern ein und ist wichtig für Völkerverständigung und Integration.“

 

 

DOV bei Anhörung im Brandenburger Landtag

DOVmagazin 05/18, S.4 - Der Kulturausschuss des Brandenburger Landtags hat die DOV zu einer Anhörung zu Mindesthonoraren für Freischaffende eingeladen. Anlass ist ein fraktionsübergreifender Antrag zum Thema, der an den Ausschuss verwiesen wurde. Die Anhörung findet am 12. September statt. Die DOV engagiert sich auch in Brandenburg für Mindesthonorare.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen zu den konkret verwendeten Cookies sowie Ihrem Widerspruchsrecht finden Sie hier: Datenschutzerklärung, Impressum
ok