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Vereint für regionale Interessen

Bundesweit bestehen gegenwärtig vier regionale Orchesterkonferenzen:

 

Orchesterkonferenz Nordrhein-Westfalen (OK NRW)

Die „Orchesterkonferenz Nordrhein-Westfalen“ (OK NRW) ist ein Zusammenschluss aller gewählten Vertreter der Kulturorchester in NRW. Sie treffen sich mindestens zweimal jährlich, um aktuell anstehende Probleme zu erörtern. Die OK NRW dient weiter dazu, Erfahrungen über Projekte in den einzelnen Orchestern auszutauschen. Ferner versucht die OK NRW Kontakte zu den Kulturpolitikern auf Landesebene herzustellen.

 

Die Mitglieder und vor allem die Sprecher der OK NRW versuchen an den Veranstaltungen und den öffentlichen Diskussionen über kulturrelevante Themen, die für Theater und Orchester von Bedeutung sind, teilzunehmen. Auch der Kontakt zu den Medien und vor allem zum WDR erscheint der OK NRW sehr wichtig.
Durch die Vernetzung der Orchester in NRW ist es möglich geworden, schneller auf örtliche oder regionale Probleme zu reagieren.

Gewählte Sprecher der OK NRW sind Annelie Haenisch-Göller (Duisburger Philharmoniker) und Willibert Steffens (Sinfonieorchester Münster).

 

 

Sächsische Orchester-Konferenz (SOK)

Die Sächsische Orchester Konferenz (SOK) setzt sich aus gewählten und delegierten Vertretern aller sächsischen Orchester zusammen. Ziel des Zusammenschlusses ist der Erhalt der reichen Orchesterlandschaft Sachsens in seiner Breite, Vielfalt und Qualität.

 

Durch einen intensiven Erfahrungsaustausch untereinander und ein solidarisches Einstehen füreinander sollen Probleme an einzelnen Standorten gemeinsam besprochen und mit Hilfe der DOV gelöst werden. Es wird ein intensiver Kontakt in die Landes- und Kommunalpolitik angestrebt, der ein überregionales Verständnis für die Kulturorchester aufbauen soll.

 

Sprecher der SOK ist Heiner Stolle (Gewandhausorchester Leipzig).

 

 

Schleswig-Holsteinische Orchester Konferenz (SHOK)

Vertreter der drei Kulturorchester aus Schleswig-Holstein haben Ende April 2010 die Schleswig-Holsteinische Orchester Konferenz (SHOK) gegründet. Orchestervorstände, Betriebs- und Personalratsvertreter des Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchesters (Flensburg), des Philharmonischen Orchesters der Landeshauptstadt Kiel und des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck wollen mit ihrem Zusammengehen ein deutliches Zeichen setzen gegen den immer weiter fortschreitenden Kulturabbau im Land und sich für den Ausbau und Erhalt der Theater- und Orchesterlandschaft einsetzen.

Vertreten wird die SHOK durch einen Sprecherrat (Torsten Steinhardt, Kiel, Thomas Bender, Lübeck, Andreas Deindörfer, Flensburg).

 

 

Bayerische Orchesterkonferenz (BayOK)

Am 30. März 2012 hat sich in Nürnberg die Bayerische Orchesterkonferenz (BayOK) gegründet. Über 20 Vertreter aus allen staatlichen und nahezu allen nicht-staatlichen Orchestern im Freistaat Bayern sowie der Orchester des Bayerischen Rundfunks beschlossen auf der Gründungsversammlung einstimmig eine Satzung und wählten einen Sprecherrat.

 

Als Hauptaufgabe der Bayerischen Orchesterkonferenz sehen die Orchestervertreter (Orchestervorstände, Betriebs- und Personalräte, delegierte Vertreter) die gebündelte Vertretung gemeinsamer Interessen gegenüber Politik und Verwaltung an. Eine Schwerpunktaufgabe besteht für die BayOK im Erhalt, dem Ausbau und der Zukunftssicherung der bayerischen Orchesterlandschaft. Die BayOK will sich konstruktiv in die inhaltlichen Debatten für alle Orchester und das Theater- und Konzertleben in Bayern einbringen.


Als Sprecher der BayOK wurde Sebastian Rocholl (Staatsphilharmonie Nürnberg) gewählt. Stellvertreter sind Ralf Klepper (Münchner Rundfunkorchester) und Dietmar Engels (Orchester des Landestheaters Coburg).