Bundesweit bestehen gegenwärtig fünf regionale Orchesterkonferenzen:
Die Orchesterkonferenz Nordrhein-Westfalen (OK NRW) ist ein Zusammenschluss aller gewählten Vertreter der Kulturorchester in NRW. Ziel ist der Erhalt und die Zukunftssicherung der Orchester in ihrer Vielfalt und ihrer Qualität. Etwa zweimal jährlich finden Treffen statt, um aktuell anstehende Probleme zu erörtern. Dort werden Erfahrungen über Projekte in den einzelnen Orchestern ausgetauscht. Über ihre Sprecher stellt die Orchesterkonferenz Kontakte zu den Kulturpolitikern auf Landesebene her.
Die gewählten Sprecher sind Willibert Steffens (Sinfonieorchester Münster) und Annelie Haenisch-Göller (Duisburger Philharmoniker). Stellvertretender Sprecher ist Steffen Schrank (Bochumer Symphoniker).
Die Sächsische Orchester Konferenz (SOK) setzt sich aus gewählten und delegierten Vertretern aller sächsischen Orchester zusammen. Ziel des Zusammenschlusses ist der Erhalt der reichen Orchesterlandschaft Sachsens in seiner Breite, Vielfalt und Qualität.
Durch einen intensiven Erfahrungsaustausch untereinander und ein solidarisches Einstehen füreinander sollen Probleme an einzelnen Standorten gemeinsam besprochen und mit Hilfe der DOV gelöst werden. Es wird ein intensiver Kontakt in die Landes- und Kommunalpolitik angestrebt, der ein überregionales Verständnis für die Kulturorchester aufbauen soll.
Sprecher der SOK ist Heiner Stolle (Gewandhausorchester Leipzig).
Vertreten wird die SHOK durch einen Sprecherrat (Torsten Steinhardt, Kiel, Thomas Bender, Lübeck, Andreas Deindörfer, Flensburg).
Als Hauptaufgabe der Bayerischen Orchesterkonferenz sehen die Orchestervertreter (Orchestervorstände, Betriebs- und Personalräte, delegierte Vertreter) die gebündelte Vertretung gemeinsamer Interessen gegenüber Politik und Verwaltung an. Eine Schwerpunktaufgabe besteht für die BayOK im Erhalt, dem Ausbau und der Zukunftssicherung der bayerischen Orchesterlandschaft. Die BayOK will sich konstruktiv in die inhaltlichen Debatten für alle Orchester und das Theater- und Konzertleben in Bayern einbringen.
Die Orchester Konferenz Niedersachsen (O.K.Niedersachsen) trat am 1. Oktober 2012 in Hannover zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen.
Mitglieder der O.K.Niedersachsen sind: gewählte Vertreter des Oldenburgische Staatsorchesters, der Lüneburger Sinfoniker, des Osnabrücker Symphonieorchesters, des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover, des Staatsorchesters Braunschweig, der TfN-Philharmonie-Hildesheim und des Göttinger Symphonie Orchesters.
Die O.K.Niedersachsen setzt sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Niedersächsischen Theater und Kulturorchester ein. Sie dient als Sprachrohr dieser Kultureinrichtungen gegenüber den kommunalen und den regionalen Trägern, sowie gegenüber der Kommunal-, der Regional- und der Landespolitik. In der Öffentlichkeit soll die Bedeutung des Kulturauftrages dieser Kultureinrichtungen umfassend vermittelt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, soll der Kontakt zu allen Bevölkerungsgruppen und Altersklassen optimiert werden.
Sprecher der O.K.Niedersachsen sind: Cordula Schulz-Wick (Niedersächsisches Staatsorchester Hannover) und Stefan Zwick (Osnabrücker Symphonieorchester)
Kontakt: orkoni@t-online.de