Deutsche
Orchesterkonferenz
Die DOV beruft im Zusammenhang mit ihren regelmäßigen
Delegiertenversammlungen die Deutsche Orchesterkonferenz ein. Die Konferenz
richtet sich an Manager und Musiker, Intendanten und Geschäftsführer,
Kulturpolitik und -verwaltung, Musikinteressierte sowie Presse und Medien. Sie
findet im dreijährigen Turnus statt. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Die Deutsche
Orchesterkonferenz ist regelmäßig unter ein aktuelles kultur- oder
musikpolitisches Thema gestellt, zu welchem namhafte Redner und Referenten aus
Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Medien ihre Vorträge halten und
miteinander unter Einbeziehung der Teilnehmer diskutieren. Im Rahmen der
Deutschen Orchesterkonferenz verleiht die DOV den nach ihrem
Gründungsgeschäftsführer benannten Hermann-Voss-Kulturpreis
der deutschen Orchester.

Deutsche Orchesterkonferenz am 22. Mai 2012 in Hannover
Die
Deutsche Orchesterkonferenz 2012
Die Deutsche Orchesterkonferenz 2012 hat am 22. Mai 2012 in
Hannover mit über 200 Fachbesuchern unter dem Titel "Orchester in
Deutschland - Neue Wege, neue Medien, neue Modelle" stattgefunden. In den Vorträgen
und Diskussionen ging es u.a. um Innovations- und Optimierungspotenziale im
Theater- und Orchesterbetrieb, um die Rahmenbedingungen der öffentlichen
Förderung und die Chancen neuer Medien.
Referenten und Diskutanten waren u.a. Peter Gartiser (METRUM
Unternehmensberatung München), Tobias Möller (Digital Concert
Hall, Berliner Philharmoniker), Detlef Lehmbruck (Leiter des Referates für
Musik und Theater im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Niedersachsen), Frank Lefers (Intendant des Staatsorchesters Rheinische
Philharmonie Koblenz) und Matthias Ilkenhans (Manager der NDR
Radiophilharmonie Hannover).
v.l.n.r.: Gerald Mertens, Irene Schulte-Hillen, Kurt Biedenkopf, Hartmut Karmeier
Ausgezeichnete
Leistungen
Im Anschluss an die Deutsche Orchesterkonferenz wurde der
„Hermann-Voss-Kulturpreis der deutschen Orchester“ an Irene Schulte-Hillen,
Präsidentin der Deutschen Stiftung Musikleben aus Hamburg, für ihren Einsatz
für den musikalischen Spitzennachwuchs übergeben. Der ehemalige
Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Kurt Biedenkopf, plädierte in seiner
Laudatio u.a. für eine Rückbesinnung und neue Wertschätzung für die deutsche
Musikkultur. Es sei verkehrt, das gesamte Leben der Ökonomisierung preiszugeben
und dabei die Kultur zu vergessen.

Irene Schulte-Hillen