Am
15. April 2012 verwandelte sich die Philharmonie Berlin in einen
vibrierenden Resonanzraum: Rund 1300 Sängerinnen und Sänger nutzten die
Gelegenheit, mit dem Rundfunkchor Berlin zu singen – und füllten den
Konzertsaal bis in den letzten Winkel mit den Klängen von Haydns beschwingter
Nelson-Messe,
gut gelaunt geprobt und geleitet von Chefdirigent Simon Halsey.
„Ein wahres Sängerfest … wie immer auf hohem Niveau“, berichtete die
Tagesschau in ihrer Ausgabe am Sonntagnachmittag.
„Die berüchtigte Formel von der Trägheit der Massen wird für 35 Minuten Haydn
außer Kraft gesetzt“, resümiert
Die Zeit. „Simon Halseys gigantomanisches Projekt …
war wieder einmal der Beweis dafür, wie erstaunlich die Ergebnisse einer
Probenarbeit sein können, wenn man, wie der bundesverdienstkreuzgeschmückte
Chorchef, in der Lage ist, leistungsgrenzenübergreifend Begeisterung zu
entfachen“, so der
Tagesspiegel. „Derlei liegt im Naturell von Simon
Halsey, der ein Menschenfischer unter den Chorleitern ist, ein didaktischer
Könner mit weitem Herzen, der eine Tausendschaft so animieren kann, dass sie
ihm aus der Hand liest und frisst“, brachte es die
Rheinische Post in einem umfassenderen Porträt über
den Rundfunkchor Berlin auf den Punkt.
Die DOV begrüßt diese seit Jahren erfolgreiche Chorarbeit von Profis gemeinsam mit engagierten Laien.
Hier geht's zum
Tagesschau-Beitrag in der ARD-Mediathek.