26.06.2012 15:43
Die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) begrüßt die Entscheidung
des Rates der Stadt Duisburg, auch in Zukunft an der Deutschen Oper am Rhein,
der Theatergemeinschaft der Städte Düsseldorf und Duisburg festzuhalten.
Gleichzeitig kritisiert die DOV die Absenkung der Duisburger
Zuwendungen um 1 Millionen Euro ab der Spielzeit 2014/15. Ab diesem Zeitpunkt
wird sich Duisburg mit 9,545 Millionen Euro an der Rheinoper beteiligen.
In der Pressemitteilung der Deutschen Oper am Rhein heißt es
wörtlich:
„1. In Konkretisierung des gemeinsamen Antrages von SPD,
Grünen und Linken (DS 12-0980, TOP 2.10) zum Haushaltssanierungsplan (hier: zur
Maßnahme 3-410000 Neuausrichtung der kulturellen Leistungen) sollen in der
Gesellschafterversammlung der Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft
Düsseldorf-Duisburg gGmbH nachfolgende Beschlüsse gefasst werden.
1.1. Der Zuschuss der Stadt Duisburg wird auf eine jährliche
Maximalhöhe von 9.545.000,00 EUR festgesetzt.
1.2. Der Gesellschaftsvertrag der DOR wird entsprechend
angepasst.
2. Die Vertreter der Stadt Duisburg im Aufsichtsrat und in der
Gesellschafterversammlung werden angewiesen, gemeinsam mit den anderen Gesellschaftern
Verhandlungen über die o.g. Punkte zu führen und diese durch
Gesellschafterbeschluss umzusetzen.“ (Drucksache-Nr. 12-1016)
"Wie mit dieser Kürzung umzugehen ist, ist der Deutschen Oper am Rhein inhaltlich nicht vorgegeben, sondern wird in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat und den Gesellschaftern der Theatergemeinschaft festgelegt.
Zu der Frage, ob oder in welcher Form hiervon einzelne Sparten wie das Ballett am Rhein betroffen sein könnten, kann es zum jetzigen Zeitpunkt noch keinerlei Aussage geben" heißt es in der Pressemitteilung abschließend.